Der Urlaubsort Westendorf

Entdecken Sie Westendorf, das charmante Tiroler Dorf, das mit atemberaubenden Berglandschaften und einem reichen Freizeitangebot begeistert.
Ob Skifahren oder Wandern – hier finden Sie alles für einen unvergesslichen Urlaub. Lassen Sie sich von urigen Hütten und herzlicher Gastfreundschaft verzaubern, während Sie regionale Köstlichkeiten genießen. Informieren Sie sich über aktuelle Veranstaltungen und Insider-Tipps für Ihren perfekten Aufenthalt.
Westendorf ist ein malerischer Ort in der Region Kitzbüheler Alpen Brixental mit etwa 3.400 Einwohnern. Auf einer Seehöhe von rund 790 Metern bietet die Gemeinde eine atemberaubende Kulisse für Aktivurlauber. Neben hervorragenden Wander- und Skimöglichkeiten überzeugt Westendorf mit einer charmanten Dorfgemeinschaft und kulinarischen Highlights. Im Winter ist die beliebte Skiübungswiese besonders bei Familien und Anfängern sehr geschätzt, während die Alpenrosenbahn sowohl im Sommer als auch im Winter als Zubringer fungiert. Oben angelangt, erwartet Sie ein atemberaubender Panoramablick auf die Gipfel der umliegenden Berge und das malerische Brixental, der sowohl im Sommer als auch im Winter zum Verweilen und Staunen einlädt.

Westendorf im Sommer
Westendorf im Sommer ist ein wahres Paradies für Natur- und Outdoor-Liebhaber.
Mit der Alpenrosenbahn gelangen Sie mühelos in höhere Bergregionen, wo Sie atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt genießen können. Ein besonderes Highlight für Familien ist der Alpinolino Himmelsteig,.
Am Berg warten urige Hütten und atemberaubende Bergseen, die zum Verweilen und Genießen einladen. Egal ob bei einer gemütlichen Wanderung oder einer anspruchsvollen Radtour, die Möglichkeiten sind vielfältig.
Der Tourismusverband hat außerdem ein abwechslungsreiches Wochenprogramm im Angebot, das spannende Erlebnisse für Jung und Alt bereithält.

Westendorf im Winter
Erleben Sie den Winter in Westendorf mit einem breiten Angebot für die ganze Familie:
Von professionellen Skischulen und Verleihstationen bis hin zu vielfältigen Hütten & Restaurants.
Die SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, eines der größten und modernsten Skigebiete der Welt, bietet über 280 bestens präparierte Pistenkilometer und mehr als 90 moderne Liftanlagen.
Neben Skifahren stehen auch Langlaufen, Rodeln und Winterwandern auf dem Programm.
Entdecken Sie ein abwechslungsreiches Winterwochenprogramm des Tourismusverbandes und genießen Sie unvergessliche Tage im Schnee!
Chronik Westendorf
Die Geschichte im Überblick
Die ersten Funde in Westendorf gehen bis in die Bronzezeit zurück, wobei die gefundenen Brandgräber beim Bau der Bahnhofstrasse 1926 zerstört wurden. Die Funde, die damals gemacht wurden, befinden sich heute im Landesmuseum Ferdinandeum. Die Artefakte weisen mehrere Besonderheiten auf: einerseits gibt es eine beachtliche Menge davon, andererseits besteht ein Teil der gefundenen Gegenstände nicht aus Bronze, die aus Tirol stammt.
In der Römerzeit gehörte Westendorf zur Provinz Noricum, wobei der Ort direkt an der Grenze lag. 476 wurde diese Provinz von Odoaker aufgelöst, wodurch sicherlich viele Einwohner ins benachbarte Rätien überwechselten.
1234 wird Westendorf erstmals urkundlich erwähnt und zwar in einer Schenkung des Grafen Otto von Wasserburg an das Kloster Rott. Dass der Ort und die Kirche schon früher bestanden, dafür gibt es mehrere Anhaltspunkte:
902 übergab der Edle Radolt seinen Besitz im Brixental an den Bischof von Regensburg. Um den eigenen Anspruch auch gegen den Bischof von Brixen durchsetzen zu können, ist anzunehmen, dass die Regensburger Bischöfe eine Kirche im Gebiet bei Westendorf errichteten. Des weiteren ist die Kirche dem hl. Nikolaus geweiht, was auf eine Errichtung im 11./12. Jahrhundert schließen lässt.
Beim 4. Laterankonzil wird die Gründung des Bistums Chiemsee im Jahre 1215 beschlossen. Dieser neuen Diözese wurde auch das gesamte Brixental zugesprochen, wobei der Bischof von Chiemsee die landesherrliche und geistliche Gewalt hatte, der Erzbischof von Salzburg aber das Patronats- und Zehentrecht. 1385 kam das Brixental im Folge eines Kaufvertrages gänzlich zum Erzbistum Salzburg, das geistliche Recht blieb aber beim Bistum Chiemsee.
Die St. Nikolauskirche in Westendorf wird 1320 erstmals urkundlich erwähnt. Der gotische Bau wurde 1771 von Andre Huber umgebaut.
Unterstellt war Westendorf dem Gericht Itter, dem 1514 von Kaiser Maximilian I. auch die hohe Gerichtsbarkeit übertragen wird. Im 16. Jahrhundert herrschte rund um Westendorf reger Bergbau.
1803 kam das Erzbistum Salzburg in Folge der von Napoleon propagierten Säkularisierung an das Großherzogtum Toskana und 1805 an Österreich. 1809 kommt Salzburg wie Tirol an Bayern und erst 1814 kommt es wiederum zu Österreich.
Am 1. Mai 1816 kam das gesamte Brixental nach einem Beschluss von Kaiser Franz I. zu Tirol, wobei im selben Jahr Westendorf zu einer eigenständigen Gemeinde erhoben wird.
Heute findet man bei Westendorf Höfe mit dem Namen „Burwegen“ und „Burweg“. Betrachtet man die Landkarte in diesem Gebiet, so findet man ein durch Bäche umgrenztes Plateau, das sich aufgrund seiner Lage zu einer Festung eignete. Hatte man früher angenommen, dass es sich hierbei um eine prähistorische Befestigungsanlage handelte, so nimmt man heute an, dass sich an der Stelle eine mittelalterliche Erdburg mit Holzteilen befand. Leider wurden weder Mauerreste noch sonstige Funde in der Gegend gemacht und auch schriftliche Quellen zur Anlage existieren nicht.